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Wenn im Herbst die Nase juckt und der Hals kratzt, die Augen gerötet sind und der Kopf schmerzt, stellt sich die Frage: Bahnt sich hier eine Erkältung an oder steckt eine Allergie dahinter? Pollen kommen als Übeltäter um diese Jahreszeit nicht mehr in Frage. Aber es könnte sich um eine Hausstauballergie handeln. Wie lässt sich eine Erkältung also von einer Hausstauballergie unterscheiden?
Symptomatik
Auslöser
Behandlung
Symptomatik
Auslöser
Behandlung
Doch wie kann man unterscheiden, worauf sich die Symptome zurückführen lassen? Denn von der Erscheinungsform her ähneln sich beide auf den ersten Blick doch sehr:
Auch der Herbst, als Übergangszeit, lässt keine nähere Bestimmung zu. Zwar ist das Immunsystem des Menschen vor allem im Frühling und Herbst besonders anfällig für Erkältungen, doch kann gerade der Beginn der Heizperiode auch beim Hausstaubmilbenallergiker einen starken Beschwerdeschub auslösen. Die Allergene sind zwar das ganze Jahr über vorhanden, verteilen sich aber mit der aufgeheizten Luft noch besser in den Räumen.
Geht man jedoch in die Tiefe, lassen sich einige Unterschiede ausmachen, die die Erkältung recht eindeutig von der Hausstaubmilbenallergie [https://www.polli-allergie.de/allergie/hausstauballergie/] trennen.
Erkältung
Hausstaubmilbenallergie
Eine Hausstaubmilbenallergie lässt sich unter Zuhilfenahme verschiedener Maßnahmen behandeln. Kurz- und mittelfristig können anti-allergisch wirkende Produkte wie Nasenspray (z.B. Pollicrom® Nasenspray), Augentropfen (z.B. Pollival® Augentropfen) oder Antihistamin-Tabletten dabei helfen, die Ausschüttung oder die Wirkung des allergieauslösenden Botenstoffs Histamin zu unterdrücken und auf diese Weise die allergische Reaktion abzuschwächen.
Langfristig erweist sich die Maßnahme, die Milbenanzahl zu reduzieren als wirkungsvollstes Mittel gegen eine Hausstaubmilbenallergie. Dazu sollte die Raumtemperatur nicht mehr als 20 °C betragen und die relative Luftfeuchtigkeit nach Möglichkeit auf ca. 50 % reduziert werden. Hausstaubmilben mögen die vergleichsweise kühle Temperatur nicht und sterben ab statt sich zu vermehren. Lassen Sie die Räume allerdings nicht zu trocken werden, da sonst Schleimhautreizungen auftreten können.
Außerdem sollten Sie dem Staub so wenig Fläche bieten, wie möglich. Deshalb sind Schränke besser geeignet als offene Regalflächen, da die Schranktüren die übermäßige Ablagerung der Staubpartikel verhindern.