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Jedes Jahr zur Pollensaison immer das gleiche Spiel: Die Nase läuft, die Augen jucken und der Aufenthalt im Freien wird zur Qual. Eine Pollenallergie ist eine lästige Sache, gegen die es jedoch neben Medikamenten auch ein paar hilfreiche Hausmittel gibt!
Eine Pollenallergie, egal ob mit leichten oder starken Symptomen, sollte immer behandelt werden. Doch manchmal sind Nasenspray oder Augentropfen gegen Heuschnupfen nicht sofort zur Hand. Dann können Sie die akuten Heuschnupfen-Beschwerden mit Hausmitteln lindern:
Die genannten Hausmittel können auch unterstützend zur Behandlung mit Allergie-Medikamenten angewendet werden. Noch ein paar zusätzliche Tipps, um die Pollenallergie erträglicher zu machen: Halten Sie Ihr Zuhause möglichst pollenfrei. Lüften Sie in der Stadt nur früh morgens, auf dem Land hingegen abends und an Regentagen. Regelmäßiges Staubsaugen und Putzen gehört für Allergiker während der Pollensaison ebenfalls zum Alltag.
Bei sehr starken Beschwerden reichen Hausmittel alleine nicht aus. Hier hilft nur eine Behandlung mit Medikamenten, um die Allergie in den Griff zu kriegen. Üblich sind konservierungsmittelfreie antiallergische Nasensprays oder Augentropfen. Diese enthalten einen Wirkstoff dieser beiden Gruppen, die sich in ihrer Wirkungsweise unterscheiden:
• Mastzellstabilisatoren (z.B. Cromoglicinsäure in Pollicrom® Nasenspray und Pollicrom® Augentropfen
• Antihistaminika (z.B. Azelastin in Pollival® Nasenspray und Pollival® Augentropfen
Antihistaminika sind auch in Tablettenform erhältlich und können sinnvoll sein, wenn die äußere Behandlung der Symptome nicht ausreicht. Kortison-ähnliche Wirkstoffe werden bei der ärztlichen Behandlung eingesetzt.
Langfristig könnte auch eine spezifische Immuntherapie (SIT) infrage kommen. Zwar zieht sich die Behandlung in der Regel über ca. 3 Jahre, doch anschließend sind viele Allergiepatienten annähernd oder sogar vollkommen beschwerdefrei.