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Der Hund ist der beste Freund des Menschen – allerdings nicht für alle. Denn wer unter einer Hundeallergie leidet, kommt den liebenswerten Vierbeiner lieber nicht zu nahe. Sonst verstopft die Nase und die Augen schwellen zu. Doch dagegen lässt sich etwas tun!
Die Hundeallergie gehört zu den Allergien vom Soforttyp. Nach der Katzenallergie ist die Hundeallergie eine der häufigsten Tierhaarallergien. Das heißt, dass der Kontakt mit Hundehaaren eine allergische Reaktion auslöst.
Allerdings ist gar nicht das Tierhaar an sich das Problem, sondern Allergene, die in Hautschuppen, den Talgdrüsen, dem Speichel oder dem Urin des Hundes enthalten sind, am Fell haften bleiben und sich so in der Wohnung verteilen. Deshalb reicht es manchmal schon aus, wenn ein Allergiker einen Raum betritt, in dem sich zuvor ein Hund aufgehalten hat. Das Tier muss nicht einmal direkt berührt werden, um Niesanfälle und Atemprobleme auszulösen.
Die Ursache für die Allergie-Symptome ist in den meisten Fällen das Allergen Can f 1, das an den Hundehaaren haftet und beim Menschen zu allergischem Schnupfen oder sogar allergischem Asthma führen kann. Allerdings ist diese Proteinverbindung längst nicht so aggressiv wie bei einer Katzenallergie. Während Menschen mit einer Allergie gegen Katzenhaare oft mit sehr starken Symptomen zu kämpfen haben, fallen die Beschwerden beim Kontakt mit einem Hund meist milder aus. Das liegt daran, dass die Allergene schwerer sind und sich in der Luft nicht so leicht verteilen.
Die typischen Beschwerden treten meist sofort oder kurz nach dem Kontakt mit dem Tier auf. Dann kommt es zu:
Jeder Mensch reagiert anders auf das Tier. Es kann sein, dass Sie nur unter einer laufenden Nase und Niesreiz leiden oder auch nur unter tränenden Augen. In schwereren Fällen kommen mehrere Symptome zusammen und lösen massive Atemprobleme aus.
Ob bei sporadischem oder dauerhaftem Kontakt mit Hunden – Sie können gezielt gegen Ihre Hundeallergie aktiv werden. Hier einige hilfreiche Tipps:
Wenn gar nichts hilft und durch die Atemprobleme ein allergisches Asthma droht, sollten Sie sich – wenn auch schweren Herzens - mit dem Gedanken anfreunden, Ihren Vierbeiner an eine andere liebevolle Familie abzugeben.
Für alle Hundefans mit Tierhaarallergie gibt es eine gute Nachricht: Es gibt Hunderassen, die weniger Allergene produzieren als andere. Zwar gibt es keine komplett allergenfreien Rassen, denn alle Hunde produzieren dieselben Proteine – nur eben in unterschiedlicher Menge. Außerdem verlieren manche Hunde weniger Haare als andere und verteilen somit weniger allergieauslösende Stoffe in Ihrem Umfeld. Zu den Allergiker-freundlichen Hunderassen zählen beispielsweise:
Ist Ihnen die Hundeallergie schon vor der Anschaffung eines Hundes bekannt, sollten Sie sich eine der genannten Rassen aussuchen. Ebenfalls gut zu wissen: Es gibt Unterschiede zwischen Weibchen und Männchen. Rüden sondern bei manchen Rassen mehr Allergene ab.