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Für viele Menschen sind Birken wunderschöne Bäume, die durch ihre weißen, schlanken Stämme sofort auffallen. Für Menschen mit Birkenpollenallergie sind sie jedoch der blanke Graus. Denn im Frühjahr lösen die kleinen BlütenstaubPartikel teils heftige Reaktionen der Atemwege aus.
Weißer Stamm, hellgrüne Blätter – jeder erkennt eine Birke auf Anhieb, doch nicht jeder freut sich über den Anblick. Denn viele Allergiker stehen mit ihr auf Kriegsfuß und verbinden mit ihr nur eines: schlimmen Heuschnupfen.
Die Birkenpollenallergie ist in der Bevölkerung weit verbreitet und betrifft bis zu 25 Prozent aller Pollenallergiker.
Unter den Baumpollenallergenen zählen die Birkenpollen sogar zu den aggressivsten, da sie während der Blütezeit in hoher Konzentration abgegeben werden. Ein Baum alleine kann bis zu 100 Millionen Pollen in die Luft verstreuen - kein Wunder, dass die Schleimhäute bei der geballten Ladung überreagieren.
Eine Allergie gegen Birkenpollen äußert sich durch Beschwerden der oberen Atemwege, sobald die Schleimhäute der Nase mit den umherfliegenden Pollen in Berührung kommen. Auch die Augen reagieren schnell gereizt auf die Allergene. Typische Allergie-Symptome sind:
Der Heuschnupfen tritt meist plötzlich auf und kann sich schnell wieder bessern, sobald die Pollenkonzentration in der Luft abnimmt. Viele Allergiker leiden nur unter einzelnen Symptomen, wie Niesanfälle oder laufende Nase. Andere sind hingegen stärker betroffen, fühlen sich körperlich schlapp und werden durch die allergische Reaktion im Alltag eingeschränkt.
Die Hauptblüte, die Allergikern am meisten zu schaffen macht, dauert etwa zwei Wochen und findet meist im April statt. Der Pollenflug der Birke zieht sich jedoch insgesamt über mehrere Monate von März bis Juli. Beginn und Ende variieren je nach Klima und Witterung. Nach einem milden Winter fliegen die ersten Pollen manchmal schon Ende Februar. Ist es hingegen bis in den April hinein sehr kalt, verschiebt sich die akute Pollenflugphase nach hinten.Um sich auf die Pollensaison vorzubereiten, lohnt der Blick auf den Pollenflugkalender. Denn durch die rechtzeitige Anwendung von Nasenspray und Augentropfen können Sie gezielt dafür sorgen, dass Sie gut durch die Birkenpollensaison kommen.
Zur Behandlung der Birkenpollenallergie kommen verschiedene Medikamente infrage – abhängig davon, ob Sie unter Heuschnupfen, gereizten Augen oder sogar Hautausschlag [https://www.polli-allergie.de/symptome/hautausschlagallergie/] leiden:
Achten Sie beim Kauf von Nasensprays und Augentropfen immer darauf, dass die Präparate frei von Konservierungsmitteln sind, wie zum Beispiel alle Produkte von Polli. Der Arzt kann je nach Diagnose außerdem Medikamente verschreiben, beispielsweise Tabletten mit Kortison-ähnlichen Wirkstoffen.
Außerdem gibt es eine Reihe von Hausmitteln gegen Pollenallergie, die Sie zusätzlich zur Behandlung mit Medikamenten anwenden können. Vor allem sollten Sie die Allergene möglichst meiden und sich während der Hauptblüte der Birken überwiegend in geschlossenen Räumen aufhalten.
Wer unter einer Birkenpollenallergie leidet, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf andere Substanzen allergisch. Dieses Phänomen wird Kreuzallergie genannt. Häufig treten bei Birkenpollenallergikern auch Allergien oder Unverträglichkeiten bei diesen Nahrungsmitteln auf:
Achten Sie bei einer bekannten Birkenpollenallergie deshalb beim Verzehr von Obst, Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten besonders darauf, ob sich etwa ein Kratzen oder Kribbeln im Hals ausbreitet oder Verdauungsprobleme auftreten. Meist machen sich solche Kreuzreaktionen direkt bemerkbar, sie können aber auch erst Tage später zu Magen-Darm-Beschwerden führen.